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Open Access Szenarienanalysen (OASA)

Im Projekt Open Access Szenarienanalysen (OASA) werden die aktuellen Herausforderungen der Open-Access-Transformation im Bereich der Finanz- und Organisationsstruktur durch Analysen bearbeitet und Empfehlungen zur weiteren Adressierung der Open-Access-Transformation in Deutschland gegeben. Ziel des Projektes OASA ist es, verschiedene finanzielle Entwicklungsperspektiven im Bereich von Open Access zu analysieren und ihre potenziellen Auswirkungen zu bewerten.

Mit einer systematischen Untersuchung anhand von Szenarien soll ein umfassendes Verständnis für die Chancen, Herausforderungen und Risiken der Weiterentwicklung der Open-Access-Transformation gewonnen werden.

Durch vielfältige partizipative Formate, die Entwicklung von Empfehlungen und Transferaktivitäten wird das operative Handeln an wissenschaftlichen Einrichtungen und ihren Bibliotheken unterstützt. Dadurch wird die Strukturbildung für die Open-Access-Transformation in Deutschland in Interaktion mit internationalen Akteuren gefördert.

Aufbau des Projekts

Datenerhebung, -aggregation und -analyse (Arbeitspaket 1)

In Arbeitspaket 1 wird ein Konzept zur Datenerhebung erarbeitet, das die Art der zu erhebenden Daten, den Zeitpunkt und die Detailstufen festlegt und verschiedene Datenquellen berücksichtigt. Anschließend werden Daten auf Basis dieses Konzepts erhoben. Die Daten werden dann, begleitet von Expert:innen-Workshops, aggregiert und analysiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Datenaggregation und -analyse. Abschließend wird ein Konzept für eine nachhaltige Dateninfrastruktur erarbeitet, das verschiedene Perspektiven für den nachhaltigen Umgang mit Daten berücksichtigt und die beteiligten Stakeholder einbezieht.

Szenarienentwicklung zur Gestaltung der Open-Access-Transformation (Arbeitspaket 2)

In Arbeitspaket 2 werden Szenarien zur zukünftigen Gestaltung von Open Access erarbeitet. Anhand der Modellierung von Kosten- und Publikationsdaten im Arbeitspaket 1 werden so Szenarien für die ökonomische Perspektive der Open-Access-Transformation entwickelt. Die Szenarienentwicklung anhand der oben genannten Aspekte wird in zwei Workshops mit Expert:innen diskutiert. Das Feedback der Expert:innen begleitet so die Weiterentwicklung der Szenarien und sichert deren Qualität.

Qualitätsstandards und Leistungsstufen für Publikationsdienstleister (Arbeitspaket 3)

In Arbeitspaket 3 wird die Empfehlung des Wissenschaftsrates zur Entwicklung von „Qualitätsstandards und Leistungsstufen“ für Publikationsdienstleister aufgegriffen. In einem partizipativen Prozess werden diese „Qualitätsstandards und Leistungsstufen“ mit relevanten Stakeholdern erarbeitet, damit der „Vergleich der Leistungen von Publikationsdienstleistern“ ermöglicht wird. Damit bearbeitet das Projekt in Interaktion mit den Arbeitspaketen 1, 2 und 3 auch organisatorische und technische Aspekte der Open-Access-Transformation.

Empfehlung zur Gestaltung der Open-Access-Transformation (Arbeitspaket 4)

Das Anliegen des Projekts ist es, über die analytische Ebene hinaus einen Impuls zur Weiterentwicklung der Transformation zu geben. Hierzu werden in Arbeitspaket 4 Empfehlungen für die weitere Gestaltung der Open-Access-Transformation formuliert. Als Synopse der Arbeiten in den Arbeitspaketen 1, 2 und 3 verfolgen diese Empfehlungen das Anliegen, in einem integrierten Blick Transformationsaktivitäten im Bereich des kommerziellen und des wissenschaftsgeleiteten sowie des akademisch getragenen Open-Access-Publizierens zu adressieren.

Projektpartner

Projektantrag

Die vollständige Projektbeschreibung kann dem veröffentlichten Projektantrag entnommen werden.

Team

Pia-Lena Baisch

Universität Leipzig

David Garre

Forschungszentrum Jülich

Jochen Johannsen

RWTH Aachen

Jannis Köster

Humboldt-Universität zu Berlin

Marc Lange

Helmholtz Open Science Office

Lisa Matthias

Humboldt-Universität zu Berlin

Corinna Mescherowsky

RWTH Aachen

Bernhard Mittermaier

Forschungszentrum Jülich

Heinz Pampel

Humboldt-Universität zu Berlin

Deborah Platzbecker

Forschungszentrum Jülich

Philipp Pollack

Forschungszentrum Jülich

Henriette Rösch

Universität Leipzig

Jochen Schirrwagen

RWTH Aachen

Margit Schön

Forschungszentrum Jülich

Mathijs Vleugel

Helmholtz Open Science Office